Route 66: Unser Fazit & persönliche Tipps

Route 66 - die Reise unseres Lebens

Unser Fazit und ein paar persönliche Tipps

Es sind vor allem die Menschen, die unsere Reise so unvergesslich gemacht haben. Menschen, die wir zufällig oder auch geplant getroffen haben.

Der Tag mit unserem Freund Dietrich, der extra 4 Stunden mit dem Motorrad angereist ist, um uns zu treffen. Es war einer der schönsten Tage auf dieser Reise.

Der wunderschöne Abend bei Aaron Perry und seiner Familie und seinen Freunden im Gearhead Curios in Galena, KS.

Die Tage auf der Meadowlake Ranch, OK und der herzliche Empfang von Tom und Suzy. Sie sind wundervolle Gastgeber und wir haben uns herrlich entspannt, aber auch viel gelernt.

Der unvergessliche Aufenthalt im Blue Swallow Motel in Tucumcari, NM und die herzlichen und wunderbaren Gastgeber Dawn und Robert, die dieses alte Motel mit viel Liebe wieder aufgebaut haben und führen.

Der eigentlich zufällige Besuch im Capitol in Oklahoma City und der Besuch bei einer Viehauktion in Stockyard City. Unser Besuch bei den Amish. Der Abstecher in das kleine Örtchen Madrid. Selbst die kurze aber doch sehr imponierende Begegnung (wenn auch im Vorbeifahren) mit dem mächtigsten Mann der Welt.

Der Stopp im Milburn Price Culture Museum in Vega, der herzliche Empfang und die dortige Führung.

Der wunderschöne deutsch-schweizerische Abend in der Wüste von Utah.

Das Wiedersehen mit alten Bekannten und deren Begrüssung, als ob man zur Familie gehört und nur mal kurz draussen war.

Liebe und wundervolle Menschen, die wir nur noch dieses eine Mal treffen durften. RIP Pat, Henry, Ramona und Rosi. Gone, but not forgotten.

Wir sind so vielen Menschen begegnet und haben so viel über sie, ihr Leben an und mit der Route 66 erfahren dürfen.
Nicht zuletzt durch sie wurde unsere Reise so unvergesslich, so besonders.
Wir können kaum wiedergeben, wie dankbar wir sind, all diese wunderbaren Momente erlebt zu haben.
Die Eindrücke, die Landschaften, die Begegnungen, ja sogar die Wetterkapriolen.

Beim nächsten Mal allerdings würden die Etappen noch kürzer gestalten, wir möchten noch mehr Zeit und Ruhe an den einzelnen Tagen haben. Oft verbringt man ungeahnt viel mehr Zeit an einem Ort, wie man denkt. Und an anderen ist man schneller weg, wie man denkt. 

Von uns gibt es keine „Do’s & Don’ts“. Finden wir anmassend, denn Geschmäcker, Meinungen und Interessen sind nunmal verschieden. Die häufig selbsternannten Experten eben. Besserwisser würde jetzt etwas hart klingen. Ganz davon abgesehen, dass wir ja vielleicht ganz andere Ansprüche haben. 

Uns wurde oft gesagt: „das MÜSST ihr unbedingt machen/besuchen/sehen…“ und genauso natürlich auch umgekehrt. Die Quintessenz daraus war dann: wir haben uns manchmal wahnsinnig geärgert, für das so angepriesene Zeit (und Geld) verschwendet zu haben. Umgekehrt haben wir für manches andere zu wenig Zeit gehabt und wären gerne länger geblieben, weil wir persönlich es sehr schön und interessant fanden. Davon hat man uns aber vorher abgeraten... Man sieht also: wirkliche Tipps kann man nicht geben. Deshalb gibt es von uns nur unsere persönliche Meinung. Die aber ehrlich und ungeschönt. Authentisch. So wie wir sind. Und wie uns der Schnabel gewachsen ist...

Was wir persönlich auf keinen Fall machen würden: von Los Angeles nach Chicago fahren! Man sollte ja nicht vergessen: die Menschen zogen damals von Ost nach West…nicht anders rum. 2019 sind wir ein kurzes Stück West-Ost gefahren. Für uns hat es sich so angefühlt, als ob wir verkehrt rum eine Einbahnstrasse fahren. Ein anderes Argument dagegen: ich hätte keine Lust, die meiste Zeit des Tages mit der Sonne im Gesicht zu fahren. Das kann in manchen Gegenden wirklich ätzend lange sein… und…man ist in 3 Zeitzonen unterwegs, verkehrt rum verliert man irgendwann immer wieder eine Stunde, richtig rum gewinnt man sie. Und das heisst, mehr Zeit unterwegs.

Genau, wie wir nie ohne Vorabbuchungen von Unterkünften losziehen wollen. Warum sollten wir während der Reise Zeit damit verschwenden, uns eine Unterkunft zu suchen und uns dann auch noch vielleicht mit etwas zufrieden geben, was wir unterm Strich gar nicht wollen? Viele Unterkünfte sind übrigens begehrt und da ist es mit spontan dann mitunter sehr schwierig. Aber wir sind auch Menschen, die gerne einen Plan haben und der darf dann aber noch spontan umgebaut werden. Aber auch das ist natürlich sehr individuell.

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