Irgendwann im Spätsommer 2025
Wohin zieht es uns?
Es ist die Zeit, in der wir uns schonmal auf den Urlaub im nächsten Jahr eingrooven. Zumindest gedanklich. Ein für uns geeignetes Ziel zu finden, ist nicht ganz einfach. Länder und Regionen sind nicht direkt das Problem...
Sind wir mal ehrlich: Urlaub in Deutschland? Schweineteuer geworden. In Europa? Auch nicht wirklich billiger. Vor allem, wenn man mal überlegt, was man für den Preis bekommt. Pauschalurlaub im Liegestuhl? Hotelbunker mit Massenmahlzeiten? Danke, nein. Getestet und für „nichts für uns“ abgehakt. Ertragen wir vielleicht ein paar Tage, dann fehlt uns definitiv der Blick über den Tellerrand. Wir wollen ja nicht nur Orte besuchen, sondern erleben. Die Sache mit dem geistigen Horizont. Kreuzfahrt? Wir erkennen für uns hier nur einen Vorteil: Man kommt da in kürzerer Zeit sicher bequem zu den unterschiedlichsten Zielen, zumindest in den Ländern und Regionen, in denen wir selbst nicht mit dem Auto fahren wollen. Aber ansosonsten? Auch nicht billig, wir hätten dabei auch gewisse Ansprüche. Billigvariante ohne Fenster? Niemals! Landgänge nur an bestimmten Tagen und mit ständigem Blick auf die Uhr? Oder organisierte Massenausflüge mit nörgelnden „Eins ist immer dabei“-Menschen oder gar quengelnden Kindern? Horrorvorstellung! Und an Tagen auf See kann man den Vorgenannten auch nicht wirklich aus dem Weg gehen...Bei einer Kreuzfahrt könnten wir für viel Geld nicht, wie wir wollen. Warum sollten wir uns das antun?
Natürlich USA!
Dass es wieder eine Reise in die USA sein soll, steht also relativ schnell fest. Es ist schließlich unser absolutes Herzensland. Und noch sind wir jung und fit genug, das Abenteuer Roadtrip wieder in Angriff zu nehmen. Wie sonst erlebt und sieht man mehr?
Schnell fest steht die Reisezeit. Mai 2026. Für uns mit die beste Zeit, auch organisatorisch. Gott sei Dank sind wir unabhängig von Ferien und anderen Anhängseln. Aber wohin? Ehrlich gesagt, wir konnten uns nicht wirklich entscheiden.
Alaska und Hawaii? Steht auf dem Plan, aber für später irgendwann. Als unabhängige Reise, denn ob da 4 Wochen Urlaub reichen, wagen wir zu bezweifeln.
Florida? Ist schnell raus, reizt uns von allen Staaten am aller wenigsten. Keine Ahnung warum. Sicher mal als Kurztrip oder kleiner Abstecher zum Abhaken. Strand, Palmen und überteuerte Freizeitparks? Dafür muss ich nicht in die USA.
Nördliche Ostküste? Da waren wir, bis in New York City, noch nie. Hier spricht eigentlich alles dafür. Ok, bis auf die Jahreszeit. Wir möchten unbedingt mal den Indian Summer erleben. Dafür ist unser Reisemonat Mai erstmal nicht wirklich geeignet. Aber sehen wollen wir den östlichen Norden auf jeden Fall, also kommt die Region in die engere Wahl.
Genauso wie die Südstaaten. Auch die haben ihren Reiz und je mehr wir uns informieren, umso mehr finden wir auch dort, was uns anspricht. Einzige Unsicherheit: die Reisezeit. Theoretisch liegt der Mai noch günstig, dass uns wahrscheinlich kein Hurrikan begegnen dürfte. Aber planbar ist es natürlich nicht.
Risikofaktor Wetter?
Dass man nicht immer und überall warme Temperaturen, Sonne und blauen Himmel erwarten darf, ist uns absolut bewusst. Wenn es so ist, ist es wunderbar. Aber wenn nicht, können wir auch damit leben. Bis auf Schnee, Hurricanes und Tornados haben wir das in den USA alles schon erlebt und vor allem überlebt. Deshalb legen wir da bei unserer Planung kaum Gewicht drauf. Aber: Die Regionen und Zeiträume für Hurricanes und Tornados haben wir immer ein wenig im Blick. Vor allem, wenn wir wie schon 2022 durch diese Gebiete mussten. Sicher ist sicher. Aber ich schweife ab…

Unsere persönliche Landkarte
Dann ist da ja auch noch die Lücke auf unserer Landkarte. Ja, eine Landkarte der USA. Mit Aufklebern. Und jedesmal, wenn man einen neuen Staat besucht hat, darf man den Staatenaufkleber auch einkleben… Und unsere Karte füllt sich langsam. Aber die Lücken an der Westküste, oder wie man schonmal so treffend sagt: das Skandinavien der USA, wollen wir auch noch füllen, sehen und erleben. Und natürlich alles andere auch „dort oben“.
Die Sache mit den Staaten
Die treuen Follower, Familie und Freunde kennen ja unseren großen Traum. Einmal jeden Bundesstaat unseres absoluten Herzenslandes USA zu besuchen. Einen Staatenpunkt gibt es, wenn wir wenigstens einen Kaffee getrunken oder besser noch eine Nacht dort verbracht haben. Aber so ganz wird sich der Traum erst erfüllen, wenn wir die Staaten auch bereisen und erleben. Aber: Man muss klein anfangen.
Die Sache mit der Entscheidung
Ja, die Entscheidung fällt uns alles andere als leicht. Wir haben tatsächlich gelost. Gewonnen hat…der Nordwesten und auch ein wenig der mittleren Westen. Ganz so pingelig sind wir mit dieser Definition nicht. In einigen Staaten davon waren wir ja sogar auch schon. Aber als grobe Definition für unseren Roadtrip: vom Pazifik zur Prärie, wilder Westen inklusive! Was heißt das jetzt konkret? Wir haben 4 Wochen Urlaub bekommen und nur 2 Staaten sind uns da dann doch irgendwie nicht genug. Wer weiß, wann wir nochmal in diese Gegend kommen. Wie oben schon erwähnt: Wir wollen ja irgendwann einmal in allen Staaten gewesen sein und je mehr wir vom Westen aus entdecken dürfen, umso mehr Zeit haben wir irgendwann für den Nord- und Südosten der USA.
Wohin verschlägt es uns denn nun genau? Die Bundesstaaten Washington, Oregon, Kalifornien, Nevada, Idaho, Wyoming, Montana und South Dakota sind fix. Das macht übrigens schomal 4 neue Länderpunkte für uns. Geschickt gefahren nehmen wir noch die Grenzen nach Nebraska und Nord Dakota mit. Sind nochmal 2 Punkte mehr. Und wenn es so läuft und klappt, wie wir uns das Ganze vorstellen, machen wir noch einen kurzen Besuch in Minnesota und Iowa. Und nochmal 2 Staatenpunkte. In Idaho und Wyoming haben wir 2024 bereits unseren Kaffee getrunken, jetzt schauen wir uns dort etwas genauer um. Das sind zumindest grob erklärt die Eckdaten.
Roadtrip USA 2026. Wahrscheinlich unser größter. Erstmal. Man weiß ja nie, was die Zukunft bringt, oder?